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Fairtrade

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Seit 2013 ist St. Thomas FAIRTRADE-Gemeinde.
www.fairtrade.at

WAS IST FAIRTRADE?

Strategie zur Armutsbekämpfung 
Unsere Vision: eine Welt in der alle Kleinbauernfamilien und Plantagenarbeiter+Innen in Entwicklungsländern nachhaltig ein sicheres und menschenwürdiges Leben führen und ihre Zukunft selbst gestalten können. FAIRTRADE-Kleinbauern-Kooperativen und -Plantagen erhalten für ihre Produkte ein stabiles Einkommen. Durch die Kombination von fairen Preisen und der Ausbezahlung einer FAIRTRADE-Prämie können immer mehr Kleinbauern-Kooperativen längerfristig planen und Investitionen in Infrastruktur oder Produktion vornehmen, um die Qualität zu verbessern und Verarbeitungsprozesse zu optimieren.

Bessere Arbeitsbedingungen 
Produkte mit dem FAIRTRADE-Gütesiegel sichern auch lohnabhängigen ArbeiterInnen auf Plantagen, Blumenfarmen oder in Teegärten bessere Arbeitsbedingungen und geben Vertrauen und Sicherheit für die Zukunft. Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit, Arbeitsschutz oder Vereinigungsfreiheit stärken das Selbstwertgefühl der Einzelnen.

Schutz der Umwelt 
Umweltschutz ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt im Fairen Handel, weil dieser das Wohlergehen, die Gesundheit und den Lebensunterhalt der Menschen beeinflusst, die auf dem Land arbeiten und leben. Im Fairen Handel sind der Einsatz von gentechnisch-modifiziertem Saatgut sowie der Einsatz von hochgiftigen Agrochemikalien verboten. Die Kleinbauernfamilien werden finanziell unterstützt, ihre Produktion auf biologische Anbaumethoden Schritt für Schritt umzustellen, Wiederaufforstung zu betreiben, Wasser zu sparen und sich ökologisch fortzubilden. Nur durch Eigenverantwortung kann Hilfe zur Selbsthilfe nachhaltig erfolgreich sein! Lesen Sie mehr zu den positiven Auswirkungen des Fairen Handels auf benachteiligte Kleinbauernfamilien und ArbeiterInnen auf Plantagen, Teegärten oder Blumenfarmen sowie auf die umliegenden Gemeinden in unserer Rubrik Produzenten.

 Ziele der FAIRTRADE-Gemeinde

  • Die Gemeinde bekennt sich zu FAIRTRADE
    Die Gemeinde verabschiedet eine Resolution zur Unterstützung von FAIRTRADE und verwendet ab sofort FAIRTRADE Kaffee und weitere FAIRTRADE Produkte bei ihren Sitzungen, in ihren Büros, in ihren Kantinen (z.B.: Umstellung der Kaffeeautomaten) sowie bei Gemeindeveranstaltungen.

  • Engagement in der FAIRTRADE-Gruppe 
    Eine FAIRTRADE-Arbeitsgruppe trifft sich regelmäßig trifft und arbeitetan der Umsetzung und Weiterentwicklung der Ziele. Der Arbeitsgruppe gehört ein/eine Vertreter*in der Gemeinde an. Die Gruppe ist für die jährliche Evaluierung und die Einhaltung der Ziele verantwortlich.

  • FAIRTRADE-Produkte leicht verfügbar 
    FAIRTRADE-Produkte sind in lokalen Geschäften leicht verfügbar und werden in lokalen Gastronomiebetrieben (z.B. Gasthäuser, Kaffeehäuser) angeboten. Die Bevölkerung wird regelmäßig über das FAIRTRADE-Angebot informiert (z.B. Erstellung eines Einkaufsführers).

  • Lobbying in der Gemeinde für FAIRTRADE-Produkte 
    FAIRTRADE-Produkte werden in Betrieben, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen, Pfarren usw. verwendet. Ein Vorzeigeunternehmen wird gewonnen, das auf FAIRTRADE-Produkte umstellt.

  • FAIRTRADE bewerben
    In der Gemeinde wird FAIRTRADE durch regelmäßige Berichterstattung in gemeindeeigenen Publikationen, Aussendungen etc. und auch auf der Homepage zum Thema gemacht. Veranstaltungen werden organisiert, um das Bewusstsein der Bevölkerung für FAIRTRADE zu stärken (jedenfalls eine Veranstaltung innerhalb der jährlichen FAIRTRADE-Wochen). Am Gemeindeamt und in anderen Einrichtungen wird mit Plakaten, Aufklebern, Flyern etc. auf FAIRTRADE aufmerksam gemacht.

FAIRTRADE - Einblicke
Der Fragebogen zum Ausfüllen steht hier zum Download bereit: Fairtrade-Fragebogen.pdf

Beauftragter:
Alois Giglleitner

Veranstaltungen


FAIRTRADE-Frühstück am 5. Dezember 2015

Köstliche Genüsse und direkte Information bekamen die zahlreichen Besucherinnen des FAIRTRADE-Frühstücks am 5. Dezember 2015 geboten.

Die beiden ProjektpartnerInnen von SEI SO FREI, Janira und Maria, setzen sich seit vielen Jahren für eine gerechte Landverteilung und bessere Lebensbedingungen in ihrer Heimat Brasilien ein. Anschaulich schilderten sie, wie mit Hilfe des Staates Konzerne und Großgrundbesitzer Plantagen für den Export anlegen. Jahrhundertelang von den indigenen Einwohnern bewirtschaftetes Land geht damit als wirtschaftliche Basis für die Menschen und die Selbstversorgung des Landes selber verloren. SEI SO FREI, die Entwicklungshilfeorganisation der Kath. Männerbewegung, unterstützt die Menschen langfristig durch den Bau von Schulen, die Vermittlung von biologischen Anbaumethoden, Interventionen bei der Politik und die garantierte Abnahme ihrer Produkte zu einem fairen Preis über die EZA.

Fairtrade Frühstück 2015 2 

Beim Frühstück wurde durch die freiwilligen Spenden ein Reinerlös von Euro 90,- erzielt, der den Gästen aus Brasilien zugutekommt.
 Die FAIRTRADE-Gruppe und die KFB bedanken sich bei allen Besucherinnen für das große Interesse und die großzügige Unterstützung!

Gemeinsame Fahrt mit der LILO

Samstag, 19. September 2015

WearFair & mehr 2015
 DIE Messe für Mode und Lifestyle - fair, ökologisch, nachhaltig

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 Vom 18.-20. September 2015 wird Linz bereits zum achten Mal Zentrum für alle, die nachhaltig leben möchten. Und jedes Jahr gibt es mehr zu sehen auf der WearFair & mehr. Neben Mode, Ernährung und Mobilität reicht das Spektrum eines nachhaltigen Lebensstils über Kosmetik, alternative Geldanlagen und Reisen. Von über 160 AusstellerInnen aus ganz Europa wird an den drei Tagen in den denkmalgeschützten Räumen der Tabakfabrik Linz präsentiert, wie modisch, genussvoll, innovativ und vielfältig fair, ökologisch und nachhaltig sein kann. Begleitet wird die Messe von einem abwechslungsreichen und informativen Rahmenprogramm für Groß und Klein.
 
 Aus dem Bereich Mode werden über 100 AusstellerInnen vertreten sein und ihre öko-fairen Kollektionen auf der Messe sowie am Laufsteg präsentieren. Der Bereich Mobilität & Lifestyle wartet 2015 mit über 35 AusstellerInnen auf und zeigt, wie Nachhaltigkeit in allen Bereichen des täglichen Lebens einfließen kann. Mit der Aktion „Fesch am Rad“ dreht sich alles um ressourcensparende Mobilität, im Rahmen des ersten „Schuh-Forums“ werden Schritte in Richtung faire Schuhe gesetzt. Für das leibliche Wohl der MessebesucherInnen sorgen rund 30 AusstellerInnen im Ernährungsbereich.
 
 „Die WearFair & mehr ist zu einem Fixstern am Nachhaltigkeits-Himmel geworden und hat letztes Jahr über 11.000 Besucherinnen und Besucher angezogen. Wir werden heuer wieder alles in Bewegung setzen, um möglichst keine Wünsche offen zu lassen, die man für einen genussvollen und nachhaltigen Lebensstil haben kann“, freut sich Maria Wimmer, Geschäftsführerin der WearFair & mehr gemeinsam mit dem Team, bestehend aus MitarbeiterInnen von Südwind, GLOBAL 2000 und dem Klimabündnis Oberösterreich.
 
Weitere Informationen zur WearFair & mehr 2015 finden Sie unter www.wearfair.at

Faire Mode trifft Musik

10.05.2014

St. Thomas ist die 26. FAIRTRADE- Gemeinde in Oberösterreich.
Mit dem Titel "I have a dream" begann ein wunderbarer Vor-Muttertagsabend.

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Die Besitzerin des Eine-Welt-Ladens und Designerin Ingrid Gumpelmaier-Grandl präsentierte im voll besetzten Turnsaal der Gemeinde St. Thomas ihren Traum von FAIR produzierter und gehandelter Kleidung. Frau Gumpelmaier spannte einen Geschichtenbogen vom ersten Besuch in Nepal über Freundschaften und partnerschaftliche Verhandlungen bis zur Entwicklung des Labels "Fairytale Fashion". Wieviel Herzblut in diesem Traum steckt, ist in jeder Aussage, in jedem Bild, in jedem Modell, das gezeigt wurde, spürbar. Fesche Models aus St. Thomas zeigten auf dem Laufsteg auch, wie wandelbar die Designs sind.

Die Hairstylistin Monika Ablinger von "Mein Friseur" Neumarkt zeichnete für die fantasievollen Frisuren der Models verantwortlich.

Sympathisch schwungvoll und jung tat sich die Thominger Musi unter der musikalischen Leitung von Romana Huemer hervor.

Einfühlsam ergänzte der Pfarrsingkreis mit Anita Waltenberger am Dirigentenpult die Show. Das stilistisch fein akzentuierte Klaviersolo von Eva Waltenberger verdient besondere Erwähnung.

Bürgermeister DI Josef Lehner, die FAIRTRADE-Gruppe, vertreten durch Mag. Alois Giglleitner, sowie die Katholische Frauenbewegung freuten sich, das FAIRTRADE-Zeichen in Anwesenheit von Landesrat Rudi Anschober, Bundesrat Peter Oberlehner und Stefan Robbrecht-Roller vom Verein Südwind entgegen zu nehmen.

Bankdirektor Johann Schachinger von der Raiffeisenbank Prambachkirchen-Waizenkirchen gratulierte mit einer finanziellen Unterstützung.

"Gutes zum Leben" in Form von kleinen Snacks wurden von ProVita Waizenkirchen zur Verfügung gestellt.

Durch den Abend führten Romana Huemer und Markus Zimmerberger. Dass sich FAIR besser anfühlt, kann nach diesem Abend wohl jeder Besucher nachvollziehen; doch: "Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es" (Erich Kästner)